Der Mitteldeutsche Stoffverbund ist eines der bedeutendsten integrierten Chemiecluster Deutschlands. Er basiert auf eng vernetzten Stoffströmen zwischen Böhlen, Schkopau, Leuna, Bitterfeld-Wolfen, Piesteritz und Zeitz. Herzstück dieser Integration ist der Steamcracker der Dow in Böhlen, der bisher zentrale petrochemische Basischemikalien wie Ethylen, Propylen und Aromaten liefert.
Die geplante Stilllegung bis Ende 2027 bedeutet daher einen tiefgreifenden Strukturbruch: Viele nachgelagerte Produktionsketten verlieren ihre wichtigste Rohstoffquelle – mit Folgen für Abhängigkeiten, Kosten und Infrastruktur.
Unsere Studie untersucht erstmals systematisch, wie die stoffliche Versorgung des MDSV nach der Cracker-Schließung zukünftig organisiert werden kann.
Wer nicht bei der Vorstellung dabei sein konnte oder einfach mehr erfahren möchte, findet alle Inhalte ungekürzt hier:

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